Dein Flug verspätet sich oder ist gestrichen? Du hast einen gesetzlichen Anspruch auf Entschädigung und kannst diesen ganz einfach geltend machen! Mit nur ein paar Klicks kannst du deinen Antrag auf Entschädigung bei Flugverspätung einreichen! Parktiger erklärt dir, wie du dies tust:
Dein Flug ist stark verspätet oder wurde gestrichen? Dies ist ärgerlich, aber was die meisten Reisenden nicht wissen: Fluglinien müssen in den meisten Fällen eine Entschädigung zahlen. Selbst wenn für eine Ersatzbeförderung gesorgt wurde. Jedoch zahlen die Fluglinien die Entschädigung meist nicht freiwillig. Viele Reisende wissen nicht mal von der Regelung zur Entschädigung bei Flugverspätung.
Wer sich selbst die Auseinandersetzung mit der Fluggesellschaft ersparen möchte, kann Dienstleister wie Airhelp, Fairplane oder Flightright damit beauftragen. Diese Fluggastportale kümmern sich um die rechtlich korrekte Einreichung und Abwicklung mit den Fluggesellschaften und behalten im Gegenzug eine Provision ein.
Entschädigung für Fluggäste
Wer sein Ziel um mehr als drei Stunden verspätet erreicht, kann je nach Fluglänge Anspruch auf bis zu 600 Euro haben. Bei Kurzstreckenflügen innerhalb Europas beispielsweise sind es in der Regel 250 Euro. Dies gilt auch bei einem Flugausfall. Leider zahlen die Fluglinien die Entschädigung bei Flugverspätung oft nicht freiwillig. Die oben genannten Dienste wickeln die Fälle bequem für die Kunden ab und erheben nur bei einer positiven Auszahlung eine Provision (der Provisionsbetrag wird dann direkt einbehalten).
Die Einreichung der Fälle wird dabei sehr einfach abgewickelt. Kunden müssen nur ihre Flugdaten in eine Online-Maske eingeben – es wird den Kunden dann meist in Echtzeit angezeigt ob die Erfolgschancen gut sind und welcher Entschädigungsbetrag am Ende für den Kunden erzielt werden kann. Nach der Einreichung muss man nurnoch warten bis sich der Dienst gegen die Airline durchgesetzt hat. Von der Entschädigung muss der Kunde je nach Anbieter zwischen 25 und 30 Prozent abgeben. Bleibt die Forderung an die Airline erfolglos, entstehen dem Fluggast keine Kosten.
Für Ungeduldige: Die sofortige Entschädigung bei Flugverspätung
Hat ein Passagier einen Fluggasthelfer eingeschaltet, vergehen oft Monate, manchmal sogar ein Jahr (je nach Airline), bis der Dienst seinen Anspruch gegenüber der Airline durchgesetzt und der zu Entschädigende die Entschädigungsleistung auf seinem Konto hat. Um den Kunden diese relativ lange Wartezeit zu ersparen haben einige Fluggasthelfer inzwischen reagiert und ein neues Angebot geschaffen: die Sofortentschädigung. Der Dienstleister kauft dem Fluggast seinen Entschädigungsanspruch gegen die Fluggesellschaft ab. Der Kunde bekommt sofort Geld und kann die Sache gedanklich sofort abhaken. Nachteil: Ihm werden je nach Anbieter zwischen 35 und 45 Prozent von der Entschädigungssumme abgezogen, nicht wie sonst üblich um die 25 bis 30 Prozent.
… wenn du eine höhere Provision akzeptierst
Beispiel: Ein Kunde gibt auf der Internetseite von Flightright die Details seines Verspätungsfluges ein. Flightright prüft seinen Anspruch und kommt zu dem Ergebnis, dass ihm 600 Euro zustehen. Auf seinem Bildschirm erscheinen zwei Angebote. Er kann nun wählen zwischen der (herkömmlichen) Inkasso-Variante und der neuen Sofortentschädigung.
- Inkasso:Bei dieser Variante muss der Kunde monatelang warten, bis Flightright die Inkassoarbeit erledigt und seinen Anspruch gegenüber der Airline durchgesetzt hat. Hat die Airline die 600 Euro gezahlt, bekommt der Fluggast 414,36 Euro. 185,64 Euro (rund 31 Prozent der 600-Euro-Forderung) behält der Fluggasthelfer als Provision für seine Arbeit ein.
- Sofortentschädigung:Unter dem Schlagwort Flightright Now verspricht das Portal die Auszahlung einer Sofortentschädigung in Höhe von 350,10 Euro. Flightright kauft die Forderung des Kunden und behält 41,65 Prozent von den 600 Euro ein, auf die der Fluggast Anspruch hat – das sind 249,90 Euro.
Wer bietet die Sofortentschädigung an?
Der Fluggast kann nicht in jedem Fall wählen, ob er die Inkasso-Variante nimmt oder lieber doch die Sofortentschädigung. Flightright bietet diese Option nur ausgewählten Kunden an bei denen der Dienst sicher sein kann, dass die Airline zahlen muss. Flightright, Fairplane und Wir Kaufen Deinen Flug bieten sowohl Inkasso als auch die Sofortentschädigung an. Bei Euflight ist nur eine Sofortzahlung möglich.
Ansprüche bei Airlines direkt geltend machen
Manche Airlines wie beispielsweise Eurowings bieten auf Ihrer Homepage die Möglichkeit solche Fälle direkt einzureichen. Damit möchte man gegen das Wachstum von Fluggastportalen angehen. Bei einem Test zeigte sich jedoch, dass die eingereichten Fälle leider unbearbeitet blieben und erstrecht wieder auf Fluggastportale zurückgegriffen werden musst um die Ansprüche durchzufechten. In der Theorie also auch eine gute Idee für Flugreisende sich die Provisionen von Fluggastportalen zu sparen – jedoch in unserem Test wie gesagt ohne Erfolg.
Fazit: Lieber warten und das Minimum an Provision „abgeben“
Bietet ein Fluggastportal einem Reisenden den Ankauf seiner Fluggastrechte gegen eine Sofortzahlung an, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Fluggesellschaft die Entschädigung bei Flugverspätung an den Reisenden zu zahlen hat. Wer Geduld hat, beauftragt die Portale daher besser auf herkömmliche Art mit dem Inkassoverfahren – dann müssen Flugreisende zwar länger auf ihr Geld warten, haben aber weniger Abzüge.
Sie konnten einen Flug nicht antreten? Hier können Sie sich einen Teil des Ticketpreises zurückholen.
Solltest du deinen Flug nicht angetreten haben, ist der gesamte Ticketpreis nicht verloren – du kannst die Steuern und Gebühren in jedem Fall zurückholen. Dazu gibt es eigene Portale wie geldfuerflug.de bei denen du deine Ansprüche mit wenigen Klicks geltend machen kannst. Auch hier wird von den Portalen einfach ein Teil Provision einbehalten aber der Kunde muss sich nach der Einreichung um nichts mehr kümmern.
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